Menschentrainer für Hundefragen.
Tierschutzqualifiziertes Hundetraining, Beziehung, Verhalten und die Kunst, genauer hinzusehen, bevor vorschnell bewertet wird.
Tja, das wäre schön … Meistens ist es so: Wenn ich eines dieser Dinge mache und auf eine Thematik stoße, die mich beschäftigt und über die ich mehr nachdenke, kommen Ideen, wie man etwas lösen könnte. Dabei fallen mir oft Dinge auf, die vielleicht verbesserungsbedürftig sind oder die es so noch gar nicht gibt. Manchmal frage ich mich auch, warum etwas nicht einfacher gelöst wurde oder was vielleicht noch fehlt.
Es ist einerseits ein Segen, aber oft auch wie ein Fluch.
Das ist eher situationsbedingt! Es kommt, wie es kommt … ich hab da keine Präferenz!
Unruhig macht mich eher, wenn ich eine Idee habe und gerade keine Möglichkeit habe, sie irgendwie festzuhalten oder gleich umzusetzen.
Manchmal halten sich die Ideen. Aber dadurch, dass in meinem Kopf oft so viele Ideen teilweise förmlich explodieren, kann es schon sein, dass manche wieder weg sind. Später kommen sie vielleicht wieder – oder verschwinden ganz. Aber dann waren sie anscheinend nicht so wichtig.
Hunde sind immer ganz da, wenn sie bei Dir sind, und sie zeigen offen, was sie wollen. Wenn es Ärger gibt, beruhigen sie die Lage schnell und sind danach nicht mehr nachtragend. Davon können wir Menschen viel lernen: mehr Zeit füreinander haben, ehrlicher sein und nach einem Streit wieder aufeinander zugehen.
Xela-Wie – das ist ihr voller Name – würde sagen: Wo er ist, ist mein Platz und wo ich bin, ist er zu Hause!
Stan würde sagen: Sei nicht immer so streng mit mir. Ich kann’s nicht besser, weil ich es nie gelernt habe, aber ich bemühe mich wirklich!
Die Musik. Ich kann meine Gedanken zu Papier bringen und teilweise Dinge ausdrücken und verarbeiten, mit denen ich sonst im Alltag meine Schwierigkeiten habe.
Ja, da gibt es einige. Manche Gedanken lassen sich für mich in einem Song leichter aussprechen als in einem normalen Gespräch. Musik gibt mir die Möglichkeit, Dinge zu verarbeiten, Gefühle in Worte zu fassen und manchmal auch genau das zu sagen, wofür mir im Alltag die passenden Sätze fehlen. Welche Songs das sind? Hört am besten selbst hinein.
Bei HeartVibe Collective bekommen genau solche Gedanken, Gefühle und Geschichten ihren musikalischen Raum.
Der Hund weiß meist genau, was er tut. Meine Aufgabe ist, dem Menschen zu erklären, was sein Hund ihm eigentlich sagen will. Wenn dann bei beiden der Knoten aufgeht, ist das für mich jedes Mal ein kleiner Höhepunkt.
Definitiv: Jetzt arbeiten wir wirklich als Team.
Immer wenn ich merke, wie sehr mich dieses Tun erfüllt!
Da kann es schon sein, dass ich die Zeit übersehe und plötzlich klingelt der Wecker in der Früh. lacht
Aber oft ist dann auch dieses Gefühl da: Das war wirklich gut so!
Am besten von allem ein bisschen. Ich möchte, dass jemand nach einem Artikel nicht einfach nur denkt: Okay, jetzt weiß ich das.
Ich möchte, dass etwas hängen bleibt. Vielleicht ein Aha-Moment, vielleicht eine neue Frage oder auch der Gedanke: So habe ich das bisher noch gar nicht gesehen.
Mir ist wichtig, dass ZEITKANTE nicht vorgibt, was jemand denken soll. Die Menschen sollen sich selbst ein Bild machen können. Aber dafür brauchen sie Informationen, Zusammenhänge und manchmal auch Perspektiven, die man in einer schnellen Schlagzeile einfach nicht bekommt.
Wenn ein Leser nach einem Artikel noch ein paar Minuten darüber nachdenkt, vielleicht mit jemandem darüber spricht oder sogar beginnt, selbst weiterzurecherchieren, dann hat der Artikel für mich genau das erreicht, was er sollte.
Meistens bei Beiträgen, bei denen ich mitreden kann oder wo ich vorher schon recherchiert habe. Es kommt aber auch vor, dass ich mir manches einfach nicht vorstellen kann, dass es wirklich so sein soll – und dann beginne ich, mehr nachzuforschen.
Ja. Bei Corona zum Beispiel, beim Krieg in der Ukraine oder auch bei politischen Entwicklungen und Entscheidungen. Gerade bei solchen Themen habe ich gemerkt, wie schnell einfache Antworten an ihre Grenzen kommen, wenn man beginnt, genauer hinzusehen.
Es muss mich sofort packen. Nicht weil überall Effekte herumfliegen oder alles möglichst laut ist, sondern weil ich merke: Da hat sich jemand wirklich etwas gedacht. Idee, Gestaltung, Funktion und Details müssen zusammenpassen.
Ich mag Dinge, bei denen man beim ersten Blick schon denkt: Wow
– und beim zweiten, dritten oder vierten Blick immer noch neue Kleinigkeiten entdeckt. Genau diese Details machen für mich den Unterschied.
Bei einer Website will ich nicht einfach nur Informationen anklicken. Ich will etwas erleben. Trotzdem darf die Bedienung niemals darunter leiden. Wenn ich erst herausfinden muss, wie etwas funktioniert, nur weil es besonders aussehen soll, ist es für mich schon wieder schlecht gelöst.
Und bei Film und Design ist es ähnlich: Es muss eine Stimmung erzeugen, eine Geschichte erzählen oder etwas in mir auslösen. Wenn ich danach denke: Verdammt, warum bin ich da nicht selbst draufgekommen?
– dann war es richtig gut.
Ich bin leider ein Perfektionist, Es gibt immer was zu verbessern, zu erweitern, zu "perfektionieren"!
Aber ich hab gelernt, es einfach auch mal gut sein zu lassen!
Früher hätte ich wahrscheinlich noch zehnmal irgendwo herumgeschraubt, weil mir wieder eine Kleinigkeit aufgefallen ist. Heute weiß ich: Irgendwann muss etwas raus in die Welt. Sonst wird aus dem Perfektionieren irgendwann nur noch ein Nicht-fertig-Werden.
Das heißt aber nicht, dass ich danach nichts mehr angreife. Im Gegenteil. Wenn mir später etwas auffällt oder ich eine bessere Idee habe, wird eben weiterentwickelt. Für mich ist vieles nie endgültig fertig – es erreicht einfach einen Punkt, an dem es gut genug ist, um den nächsten Schritt zu machen.
Ja. Ich möchte mir einen Campingbus kaufen und damit raus in die Welt fahren – von überall auf der Welt für überall in der Welt arbeiten. Und das ist in meinem Job, Gott sei Dank, ja möglich.
Auch mein Hundetraining möchte ich in die Welt hinaustragen, vor allem dorthin, wo vielleicht noch nicht mit so fortschrittlichen Trainingsmethoden gearbeitet wird wie hier.
Ich war schon sehr früh das erste Mal selbständig, weil ich Ideen hatte und diese in die Welt bringen wollte. Ich habe mich oft für Wege entschieden, die nicht vorteilhaft für mich waren. Aber das musste alles so sein, da ich einiges zu lernen hatte bzw. immer noch zu lernen habe! Alles auf deinem Weg ist deine Verantwortung, deine geschaffene Realität! Jeder ist der Architekt seiner Realität!
Ich habe das voriges Jahr endlich begriffen. Seitdem entscheide ich bewusst, wie ich meinen Weg gestalte, übernehme Verantwortung dafür und lebe das, was ich sein will. Denn der Architekt seiner Realität versucht nicht – er gestaltet.
Ich glaube, das schaffe ich nicht in einem einzigen Satz.
lacht
Warte nicht darauf, dass irgendwann der richtige Zeitpunkt kommt oder Dir jemand sagt, dass Du jetzt anfangen darfst. Wenn Du etwas wirklich willst, dann geh los. Du wirst Fehler machen, falsche Abzweigungen nehmen und manchmal erst viel später verstehen, warum genau dieser Weg notwendig war. Aber auch das gehört dazu.
Übernimm Verantwortung für Deine Entscheidungen, für Deinen Weg und dafür, was Du aus dem machst, was Dir begegnet. Hör auf, darauf zu warten, dass sich im Außen etwas verändert, damit sich in Deinem Leben etwas verändern kann.
Sei nicht der Zuschauer Deines eigenen Lebens. Sei sein Architekt. Entscheide, wer Du sein willst – und dann verkörpere genau das.